Seit mehr als 140 Jahren unterstützt Astell Organisationen dabei, eine effektive Dampfsterilisation zu erreichen. In dieser Zeit haben wir gelernt, dass in der Krebsforschung der Autoklav beide Seiten des Labortisches gleichzeitig unterstützt – sterile Verbrauchsmaterialien hinein, kontaminiertes Kulturmaterial sicher heraus – und dass ein stark ausgelastetes Institut mehrere davon betreibt, um mit dem Arbeitsaufkommen Schritt zu halten. Dieser Artikel stützt sich auf Erkenntnisse aus einem anonymisierten Krebsforschungsinstitut, das Astell sowohl beliefert hat als auch weiterhin validiert.
Die Herausforderung: Kein Spielraum für Abkürzungen
Die Krebsforschung basiert auf Zell- und mikrobiologischen Kulturen, was einen ständigen Fluss sauberer Verbrauchsmaterialien in den Arbeitsbereich hinein und kontaminierten Kulturmaterials aus diesem heraus bedeutet. Beides hängt vom Autoklav ab. Eine kontaminierte Kultur verschwendet unersetzliche Zeit und Proben; unsicherer Abfall stellt ein Containment-Risiko dar. Keine der beiden Seiten toleriert ein Gerät, das unzuverlässig ist oder dem man nur schwer vertrauen kann.
Was tatsächlich durch die Kammer läuft
Das tatsächliche Beladungsprofil ist eine Mischung aus Forschungsmikrobiologie und Zellkultur: zahlreiche Röhrchen und Fläschchen, Kulturkolben – darunter große Zwei-Liter-Kolben – sowie Platten auf der Rein- und Vorbereitungsseite und auf der Rückseite Kunststoffabfälle: gebrauchte Kunststoffartikel, Handschuhe und Kulturabfälle, die vor dem Verlassen des Labors dekontaminiert werden. Dasselbe Institut führt beide Aufgaben Tag für Tag durch.
Warum Vakuumsterilisatoren – und warum mehr als einer?
Ein Institut wie dieses setzt in der Regel Vakuum-Sterilisatoren ein: Durch das Absaugen der Luft aus der Kammer vor Beginn des Zyklus gelangt der Dampf an jede Oberfläche der gemischten, unregelmäßig geformten Beladungen – gestapelte Kolben, in Beuteln verpackter Abfall – anstatt durch eingeschlossene Luft blockiert zu werden. Ebenso bezeichnend ist, dass man sich nicht auf ein einziges Gerät verlässt. Die Arbeit wird auf mehrere Autoklaven verteilt, sodass ein Wartungsbesuch oder eine Störung den wissenschaftlichen Betrieb niemals zum Erliegen bringt. Dieser Flottenansatz ist typisch für die Branche: Krebsforschungszentren, die Astell beliefert hat und weiterhin betreut, betreiben seit einem Jahrzehnt oder länger mehrere Autoklaven mit Paneelbauweise im Bereich von 700 bis 1.000 Litern, wobei die Wartung über die gesamte Lebensdauer der Geräte fortgesetzt wird und nicht mit der Installation endet.
Eine typische Konfiguration ist die Sterilisation von Nährmedien und Kolben in einem 121 °C-Zyklus, der 15 Minuten lang aufrechterhalten wird, während gebrauchte Kunststoffartikel, Röhrchen und Handschuhe einem separaten Entsorgungszyklus bei 121 °C oder darüber durchlaufen.
Was dies für Forschungseinrichtungen bedeutet
Im Vordergrund stehen die Zuverlässigkeit des gesamten Gerätebestands, die gründliche Dekontamination von biologisch gefährlichen Kulturabfällen und – da ein Großteil dieser Arbeit reguliert oder im Rahmen von Fördermitteln geprüft wird – die Dokumentation zum Nachweis, dass die Sterilisation wie vorgesehen erfolgt ist. Es handelt sich um ein Umfeld, in dem ein Autoklav nicht nur einmal angeschafft, sondern Jahr für Jahr validiert wird – als Teil einer langfristigen Partnerschaft und nicht als einmalige Transaktion.
Wie Astell helfen kann
Im Rahmen dieses Projekts lieferte Astell mehrere Autoklaven an ein Krebsforschungsinstitut und validiert diese weiterhin. Dabei wurden Vakuumsterilisatoren und deren Zyklen genau auf eine anspruchsvolle Mischung aus Kulturpräparaten und biologisch gefährlichen Abfällen abgestimmt. Sollten Sie vor einer ähnlichen Herausforderung stehen oder eine andere Frage zum Thema Autoklaven haben, wenden Sie sich bitte an Astell, um diese zu besprechen. Mit Hunderten von verfügbaren Autoklaven, hochgradig anpassbaren Ausführungen, vielseitigen Installationsmöglichkeiten und einem kompetenten Team aus hauseigenen Servicetechnikern verfügt Astell über das Know-how und die Erfahrung, um Sie bei der Lösung Ihrer Herausforderungen im Bereich der Dampfsterilisation zu unterstützen. Kontaktieren Sie Astell noch heute unter Info@Astell.com.