Wichtige Fragen beim Kauf eines neuen Autoklaven – Wie hoch ist die Beladungsmenge?

Wichtige Fragen beim Kauf eines neuen Autoklaven – Wie hoch ist die Beladungsmenge?

Teil 1 von 5 einer Artikelserie, die sich mit den zu berücksichtigenden Aspekten und Optionen bei der Auswahl eines Autoklaven befasst.

Was möchten Sie sterilisieren? Was enthält die Charge?

Sie haben sich also für einen neuen Autoklav entschieden. Herzlichen Glückwunsch, hier sind Sie genau richtig! Astell Scientific ist seit 1884 führend im Bereich der Sterilisation.

Es gibt eine Reihe wichtiger Fragen, die sowohl Endnutzer als auch Händler berücksichtigen sollten, bevor sie einen Autoklav spezifizieren oder kaufen. Die erste lautet: Was möchten Sie sterilisieren? Die Art der Beladung und deren Volumen haben Einfluss auf das Gerät und die Funktionen, die wir empfehlen würden. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für Beladungsarten und die empfohlenen Autoklav-Spezifikationen.

Nährmedien: Beladungen, die typischerweise Agar oder Flüssigkeiten enthalten, können zu verlängerten Zykluszeiten führen, da Flüssigkeiten relativ langsam abkühlen. Je nachdem, wie kritisch die Zykluslänge ist, können wir eine Vielzahl von Kühlsystemen anbieten, die Wasser (über Wasserschlangen oder einen „Mantel“) oder Luft (über einen externen oder internen Lüfter) nutzen. Bei schneller Kühlung kann zudem ein „Luftballast“-System erforderlich sein, um ein Überkochen der Medien zu verhindern – verursacht durch Druckänderungen im Behälter. Flüssigkeitsladungen profitieren zudem vom Einsatz der lastabhängigen Zeitsteuerung (Load Sensed Timing), bei der die Sterilisationstemperatur und -zeit der Ladung durch einen „wandenden Temperaturfühler“ präzise geregelt werden, der in der Ladung (oder einer simulierten Ladung) platziert wird.

Abfall oder „Entsorgung“: Wenn Laborabfälle ungefährlich sind und in kleinen Mengen sterilisiert werden, sind spezielle Optionen möglicherweise nicht erforderlich; bei großen „schwierigen“ Entsorgungsladungen, bei denen Luftblasen ein Problem darstellen können, muss jedoch das standardmäßige „Freesteaming“ (oder „Luftspülen“) möglicherweise durch ein Vakuumsystem ersetzt werden. Astell bietet Optionen zur Einhaltung der CAT III (BSL3)-Anforderungen für Autoklaven an, die für die Sterilisation von Hochrisikomüll ausgelegt sind. Zusätzlich zu HEPA-Filterung und Vakuum profitieren diese Chargen von einem zusätzlichen Dampfmantel, der die Wärmeverteilung verbessert.

Laborglas: Für die Sterilisation von Glasladungen, die in der Regel aus Bechern, Kolben, Flaschen und Zylindern bestehen, reicht oft ein Standardgerät aus. Sind diese jedoch nicht leer, finden Sie unter „Medien“ weitere Hinweise zur Sterilisation von Flüssigkeiten.

Chirurgische Sets und verpackte Instrumente: Alle porösen Gegenstände benötigen einen Dampferzeuger (oder eine externe Dampfquelle), Vakuumtrocknung und einen beheizten Mantel um die Kammer, um sicherzustellen, dass die Ladung am Ende des Sterilisationszyklus berührungstrocken ist.

Tierstreu/Futter: Wie bei chirurgischen Sets und verpackten Instrumenten erfordern Tierstreu und Futter einen Dampferzeuger, Vakuumtrocknung und einen beheizten Mantel, um sicherzustellen, dass die gesamte Feuchtigkeit entfernt wird und die Ladung am Ende des Sterilisationszyklus berührungstrocken ist.


Astell stellt auch Autoklaven für die Sterilisation einer Vielzahl anderer Materialien her, darunter Blisterverpackungen, Kontaktlinsen, Erde, Filter usw.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Produktfinder. Für eine kostenlose Beratung und eine persönliche Empfehlung zum für Sie am besten geeigneten Autoklav-Typ kontaktieren Sie uns bitte.

Weiter zu Teil zwei – Kapazität und Zykluszeit.