Größere Beladungsmengen, kontrollierte Biologie

Größere Beladungsmengen, kontrollierte Biologie

Autoklavieren in der Pflanzen- und Agrarforschung

Seit mehr als 140 Jahren unterstützt Astell Unternehmen dabei, eine effektive Dampfsterilisation zu erreichen. In dieser Zeit haben wir gelernt, dass in der Pflanzen- und Agrarforschung große, feuchte und schwere Chargen anfallen, die beim Rücktransport oft auch Aspekte der Biosicherheit mit sich bringen – und dass ein einzelnes Institut unter Umständen zahlreiche Autoklaven in seinen verschiedenen Abteilungen betreibt, um den Arbeitsanfall zu bewältigen. Dieser Artikel stützt sich auf Erkenntnisse aus anonymisierten Forschungseinrichtungen der Pflanzenwissenschaften.

Die Herausforderung: Großes Volumen hinein, kontrollierte Biologie hinaus

Die Chargen in der Pflanzen- und Agrarforschung sind häufig sperrig – Schalen mit Nährmedien, Säcke mit Erde oder Kompost, Pflanzenmaterial – und beim Rücktransport spielt häufig die Biosicherheit eine Rolle, da gentechnisch verändertes oder unter Quarantäne stehendes Material dekontaminiert werden muss, bevor es den Sicherheitsbereich verlassen darf.

Warum eine große quadratische Kammer ihren Platz verdient

Ein quadratischer Behälter nutzt sein Volumen für Schalen und Behälter besser aus als ein zylindrischer, und die zusätzliche Kapazität eignet sich für ein Institut, das Nährmedien aufbereitet und Substrat in großen Mengen statt nur vereinzelt sterilisiert. In einer Forschungskonfiguration wurde genau für diese Art von Großaufträgen eine Kammer mit einer Tiefe von einem Meter und einer Seitenlänge von 600 mm verwendet.

Was tatsächlich durchläuft

In der Praxis besteht die Ladung, die diese Institute in größtem Umfang durchlaufen lassen, aus Abfall: verbrauchte Erde und Kompost sowie gebrauchtes Pflanzenmaterial, das vor der Entsorgung dekontaminiert wird – oft in speziellen Behältern oder Kisten gesammelt und Tag für Tag in großen Mengen verarbeitet. Daneben fallen die routinemäßige Aufbereitung von Nährmedien und die Reinigung von Glasgeräten an. Selten ist dies die Aufgabe einer einzigen Maschine: Ein großes pflanzenwissenschaftliches Institut betreibt möglicherweise ein Dutzend oder mehr Autoklaven in seinen verschiedenen Abteilungen, von denen jede einen Teil dieses Rhythmus aus Nährmedien und Bodenabfällen bewältigt.

Zwei Aufgaben, die es wert sind, gemeinsam betrachtet zu werden

Die Aufbereitung von Wachstumsmedien und die Sterilisation von Substraten ist eine routinemäßige Aufgabe mit hohem Durchsatz. Die Dekontamination von gentechnisch verändertem oder in geschlossenen Systemen gehaltenem Pflanzenmaterial ist eine Aufgabe der Biosicherheit, bei der die Gewissheit im Vordergrund steht, dass eine voluminöse, mitunter dichte Charge vor der Entsorgung vollständig inaktiviert wurde – was den Schwerpunkt auf eine gründliche Entlüftung und Dampfdurchdringung sowie auf einen für die Charge ausreichend robusten Zyklus legt.

Eine typische Vorgehensweise ist die Behandlung von Schalen mit Nährmedien in einem 121 °C-Zyklus, der 15 Minuten lang aufrechterhalten wird – wobei für wärmeempfindliche Medien ein niedrigerer Zyklus bei etwa 115 °C vorgesehen ist –, während verbrauchte Erde und Pflanzenabfälle einem längeren, intensiveren Dekontaminationszyklus unterzogen werden, bei dem durch Unterdruckimpulse eingeschlossene Luft aus einer dichten Ladung entfernt wird und die Temperatur bei 121 °C oder darüber gehalten wird, bevor die Ladung die Einrichtung verlässt.

Was dies für Forschungseinrichtungen bedeutet

Die praktischen Prioritäten sind Kapazität und Zuverlässigkeit – eine Kammer, die groß genug ist, um den Bedarf der Forschung zu decken, und Zyklen, die zuverlässig genug sind, um sowohl den Forschungs- als auch den Biosicherheitsbereich des Hauses zufrieden zu stellen.

Wie Astell helfen kann

Bei dieser Art von Anwendung kann Astell Forschungsinstituten dabei helfen, eine Kammer mit quadratischem Querschnitt richtig zu dimensionieren und Zyklen sowohl für die Aufbereitung großer Medienmengen als auch für die Dekontamination von in Behältern aufbewahrten Abfällen festzulegen. Wenn Sie vor einer ähnlichen Herausforderung stehen oder eine andere Frage zum Thema Autoklaven haben, wenden Sie sich bitte an Astell, um diese zu besprechen. Mit Hunderten verfügbarer Autoklaven, hochgradig anpassbaren Ausführungen, vielseitigen Installationsmöglichkeiten und einem kompetenten Team aus hauseigenen Servicetechnikern verfügt Astell über die Fachkompetenz und Erfahrung, um Sie bei der Lösung Ihrer Herausforderungen im Bereich der Dampfsterilisation zu unterstützen. Kontaktieren Sie Astell noch heute unter Info@Astell.com.


Archivband mit Artikeln von Astell in einer Laborumgebung

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Mit über 140 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Autoklaven verfügt Astell über umfassende Expertise in der Dampfsterilisation. Nutzen Sie Experteneinblicke, Leitfäden und technisches Wissen im Astell-Artikelarchiv.

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