Häufig gestellte Fragen

Geräte, die installiert werden müssen (d. h. ausgenommen sind Kompakt- und Tischgeräte), sollten an einen belüfteten Abfluss angeschlossen werden, um einen Rückfluss zu verhindern.

Ein einfaches Vakuum verbessert die Entlüftung von Abfallchargen (im Vergleich zum Freisteaming), wobei die effizienteste Form der Entlüftung das erweiterte (gepulste) Vakuum ist.

Ja, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Autoklav nicht überfüllt wird, da dies eine effiziente Entlüftung verhindern könnte.

BSL3-Abfälle sind in der Regel gefährliche Abfälle, die potenziell schädliche Krankheitserreger enthalten. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

Die Autoklaven der Serien Classic und Autofill Compact sowie die Tischautoklaven können für kleine Mengen ungefährlicher Abfälle verwendet werden. Für größere, schwer zu sterilisierende Chargen ist ein Vakuumsystem von Vorteil. Bei der Sterilisation von BSL3-Abfällen (Kat. 3) wird zusätzlich zum Vakuum ein beheizter Mantel empfohlen, da dies eine verbesserte Temperaturverteilung innerhalb der Kammer gewährleistet. Eine 12-Punkte-Validierung nach einem anerkannten Standard wird empfohlen, um sicherzustellen, dass alle Teile der Charge sterilisiert werden.

Auf Anfrage können anwenderspezifische Zyklen bereitgestellt werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Astell.

Es können bis zu 5.000 Zyklen gespeichert werden, wobei dies je nach den Zyklusparametern variieren kann.

Mit dem Astell-Controller lassen sich mindestens 50 verschiedene Programme einstellen.

Beim Freesteaming findet ein „Entlüftungsvorgang“ statt, bei dem die Luft mithilfe von turbulentem Dampf effektiv aus der Kammer und der Charge „verdrängt“ wird. Beim Vorvakuum wird die Luft mithilfe einer Vakuumpumpe aus der Kammer abgesaugt.

Ja, es gibt einen Zyklus zum Schmelzen/Erwärmen des Mediums.

Nein, das Warmhaltesystem ist darauf angewiesen, dass das in der Kammer verbleibende Wasser auf einer konstanten Temperatur gehalten wird. Verfügt ein Autoklav über einen Dampferzeuger, bleibt am Ende des Zyklus nur wenig oder gar kein Wasser zurück.

Bei relativ hartem Wasser (<50 ppm) ist der Einsatz eines Wasserenthärters ratsam. Dies ist besonders wichtig bei Geräten mit Dampferzeuger, bei denen Kalkablagerungen nicht sichtbar sind und das erste Anzeichen für ungeeignetes Wasser ein Ausfall des Heizelements sein kann.

Ein Autoklav ohne Autofill-System muss vor jedem Zyklus manuell befüllt werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass unter normalen Umständen am Ende jedes Zyklus etwas Wasser in der Kammer verbleibt, sodass die zum Erreichen des Mindestfüllstands erforderliche Wassermenge relativ gering ist. Hinweis: Letzteres gilt nur für Autoklaven mit Heizelementen in der Kammer; ein mit einem Dampferzeuger ausgestatteter Autoklav füllt sich automatisch (und benötigt daher einen Wasseranschluss).

Luftballast verringert das Risiko, dass Flüssigkeiten in Flaschen überkochen, wenn ein effizientes Kühlsystem (z. B. Wassermantelkühlung) einen plötzlichen Druckabfall in der Autoklavenkammer verursacht. Wenn ein Autoklav mit Luftballast ausgestattet ist, kann die Kühlphase daher früher eingeleitet werden, wodurch sich die Kühlzeiten verkürzen lassen.

Ein Trockenentsorgungszyklus ist für die Sterilisation von Abfallladungen vorgesehen, die wenig oder gar keine Flüssigkeit enthalten. Häufig handelt es sich dabei um Petrischalen und andere Kunststoffbehälter usw., die vor der Entsorgung dekontaminiert werden müssen

Pipetten und Textilien können in jedem Autoklav sterilisiert werden. In den meisten Fällen müssen diese Produkte jedoch am Ende des Zyklus trocken sein, wofür eine erweiterte Vakuum- und Heizmantelfunktion erforderlich ist.

Die Zykluszeiten hängen stark von der Größe und Art der zu sterilisierenden Ladung ab. Bei identischen Ladungen weist ein Gerät der Autofill-Serie jedoch eine etwas (bis zu 15 %) kürzere Zykluszeit auf als ein Gerät der Classic-Serie. Dies liegt daran, dass bei der Autofill-Version das heiße Wasser nach der Sterilisation aus der Kammer abgelassen wird, während es beim Classic-Gerät in der Kammer verbleibt.

Autoklavieren von Glasflaschen und Kunststoffutensilien im Labor: Ein umfassender Leitfaden

Das Autoklavieren ist eine in Laboren weit verbreitete Technik zur Sterilisation von Geräten und Materialien, darunter Glasflaschen und Kunststoffutensilien. Die Sterilisation ist entscheidend, um eine Kontamination der Experimente zu verhindern und zuverlässige Ergebnisse zu gewährleisten. Hier finden Sie einen umfassenden Leitfaden zur sicheren Autoklavierung von Glasflaschen und Kunststoffutensilien im Labor.

Schritt 1: Auswahl der geeigneten Autoklaviergeräte

Es gibt verschiedene Arten von Autoklaven, darunter vertikale und horizontale Modelle. Die Wahl der Autoklavierausrüstung hängt von der Größe und Menge der zu sterilisierenden Materialien ab. Vertikale Autoklaven eignen sich für die Sterilisation kleiner Materialmengen, während horizontale Autoklaven ideal für große Mengen sind. Es ist wichtig, einen Autoklaven zu wählen, der die zu sterilisierenden Materialien aufnehmen kann.

Schritt 2: Wählen Sie die richtigen Glasflaschen und Kunststoffbehälter

Nicht alle Glasflaschen und Kunststoffbehälter sind autoklavierbar. Es ist wichtig, Glasflaschen und Kunststoffbehälter auszuwählen, die hitzebeständig sind und hohem Druck sowie hohen Temperaturen standhalten können. Glasflaschen aus Borosilikatglas oder gehärtetem Glas sind für die Autoklavierung geeignet. Kunststoffbehälter aus Polypropylen oder Polyethylen können ebenfalls autoklaviert werden. Vermeiden Sie die Autoklavierung von Kunststoffbehältern aus Polycarbonat, da diese sich durch hohe Temperaturen verformen oder beschädigt werden können.

Schritt 3: Vorbereiten der Glasflaschen und Kunststoffartikel

Stellen Sie vor dem Autoklavieren sicher, dass die Glasflaschen und Kunststoffbehälter sauber und frei von Verunreinigungen sind. Spülen Sie sie gründlich mit entionisiertem Wasser ab, um Rückstände oder Verunreinigungen zu entfernen. Trocknen Sie die Glasflaschen und Kunststoffbehälter in einer sterilen Umgebung, wie beispielsweise einer Laminar-Flow-Haube oder einem Reinraum.

Schritt 4: Beladen des Autoklaven

Ordnen Sie die Glasflaschen und Kunststoffutensilien gemäß den Anweisungen des Herstellers im Autoklav an. Vermeiden Sie eine Überfüllung des Autoklaven, da dies zu einer unzureichenden Sterilisation führen kann. Lassen Sie genügend Platz zwischen den Materialien, damit der Dampf ungehindert zirkulieren kann. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Glasflaschen und Kunststoffutensilien sicher befestigt sind, um ein Zerbrechen während des Autoklavierens zu verhindern.

Schritt 5: Die Materialien im Autoklav sterilisieren

Stellen Sie den Autoklav je nach den zu sterilisierenden Materialien auf die entsprechende Temperatur und den entsprechenden Druck ein. Die empfohlene Temperatur für die Autoklavierung von Glasflaschen und Kunststoffbehältern beträgt 121 °C für 15 bis 30 Minuten bei einem Druck von 15 psi. Lassen Sie die Materialien nach Abschluss des Autoklaviervorgangs abkühlen, bevor Sie sie aus dem Autoklav entnehmen.

Schritt 6: Lagern der sterilisierten Materialien

Lagern Sie die sterilisierten Glasflaschen und Kunststoffgegenstände in einer sauberen und trockenen Umgebung, um eine Kontamination zu vermeiden. Beschriften Sie sie entsprechend, um sicherzustellen, dass sie für den vorgesehenen Zweck verwendet werden. Es ist wichtig zu beachten, dass autoklavierte Glasflaschen und Kunststoffgegenstände mit der Zeit spröde werden können, insbesondere bei wiederholtem Autoklavieren. Daher ist es ratsam, sie regelmäßig zu ersetzen.

Fazit

Das Autoklavieren von Glasflaschen und Kunststoffutensilien ist eine wirksame Sterilisationsmethode im Labor. Es ist jedoch wichtig, die geeigneten Materialien auszuwählen, sie ordnungsgemäß vorzubereiten und die korrekten Autoklavierverfahren zu befolgen, um zuverlässige und konsistente Ergebnisse zu gewährleisten. Indem Sie die sechs in diesem Leitfaden beschriebenen Schritte befolgen, können Sie Ihre Glasflaschen und Kunststoffutensilien sicher autoklavieren und das Kontaminationsrisiko bei Ihren Experimenten minimieren.

So sterilisieren Sie Abfall und Entsorgungsmaterial

  1. Wählen Sie den richtigen Autoklav und die richtige Beladungsmethode entsprechend der Art der Abfälle und Entsorgungsmaterialien, die Sie sterilisieren müssen. Es gibt verschiedene Arten von Autoklaven, aber die beiden gängigsten sind Schwerkraft- und Vakuumautoklaven. Schwerkraftautoklaven sind einfacher aufgebaut und nutzen Dampf und Schwerkraft zur Sterilisation, während Vakuumautoklaven eine Vakuumpumpe verwenden, um die Luft aus der Kammer zu entfernen, bevor Dampf eingeleitet wird. Die korrekte Beladung der Autoklaven ist ebenfalls entscheidend, um eine wirksame Sterilisation zu gewährleisten.
  2. Beladen Sie Autoklaven locker und so, dass eine effektive Dampfdurchdringung möglich ist. Beispielsweise sollten Abfallbeutel nicht verschlossen sein; der obere Teil muss vollständig geöffnet und idealerweise nach unten gerollt werden, damit die maximale Fläche der Beladung dem Dampf ausgesetzt ist, ohne dass der obere Teil des Beutels im Weg ist. Zum Beladen kann auch eine kleine Menge Wasser in den Beutel gegeben werden, um die Dampfdurchdringung zu unterstützen.
  3. Betreiben Sie den Autoklav gemäß den Anweisungen in der Produktbedienungsanleitung. Wenn Sie weitere Unterstützung benötigen, wenden Sie sich an den Astell-Kundendienst. Je nach Art des Autoklaven und der Beladungsgröße kann der Sterilisationszyklus zwischen wenigen Minuten und mehreren Stunden dauern.
  4. Eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass sterilisierte Abfälle und Entsorgungsmaterialien keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit oder die Umwelt darstellen. Autoklavierte Abfälle können in allgemeinen Abfallbehältern entsorgt werden, sofern sie nicht gefährlich oder biologisch gefährlich sind. Wenn die Abfälle jedoch als gefährlich oder biologisch gefährlich eingestuft werden, müssen sie gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgt werden. Dies kann spezielle Entsorgungsverfahren erfordern, wie beispielsweise Verbrennung oder chemische Behandlung.



Falls Ihre Frage hier nicht aufgeführt ist, kontaktieren Sie uns bitte. Wir beantworten sie gerne.