Die Autoklaven Astell Classic, Ecofill und Ecofill Dry
Zwar verfügen die Autoklaven der Plug-and-Play-Reihe – insbesondere die Tischautoklaven der Serie AMB Benchtop und die bodenstehenden Autoklaven der Serie AMA Compact Toploading – über weniger Optionen als ihre größeren Pendants, doch werden sie in mehreren Varianten angeboten, bei denen sich die Grundausstattung in wesentlichen Punkten unterscheidet, was erhebliche Auswirkungen hat.
Der Classic ist die einfachste Variante. Zum Befüllen wird Wasser direkt in die Sterilisationskammer des Autoklaven gegossen, was bei Erreichen des Füllstands eine Warnmeldung auf dem Display des Steuercomputers auslöst. Während des Autoklavenbetriebs muss Kondensat über einen Anschluss an der Rückseite des Geräts aus dem System abgeleitet werden. In der Regel wird dieses Kondensat in einer Kondensatflasche aufgefangen oder über einen Schlauch zu einem Spülbecken am Arbeitstisch oder zum nächsten Abfluss geleitet. Vor jedem neuen Sterilisationszyklus muss der Autoklav mit Wasser aufgefüllt werden. Wenn eine Kondensatflasche verwendet wird, muss deren Füllstand überwacht und die Flasche bei Bedarf geleert werden.
Die Ecofill-Variante reduziert den regelmäßigen Nachfüllbedarf des Classic-Systems und macht die Entsorgung von Kondensat überflüssig. Das Ecofill-System umfasst einen Vorratsbehälter, der die Autoklavenkammer bei Bedarf mit Wasser versorgt und dieses bei Nichtgebrauch extern speichert. Dieser Prozess senkt den Bedarf an Autoklaven-Nachfüllwasser um 93 %, verkürzt die Zykluszeiten um bis zu 35 % und spart 191,48 kJ Energie pro Zyklus ein. Dies geht jedoch zu Lasten der Kompatibilität mit Containment Level 3 / Biosafety Level 3, die die Classic-Variante bietet.
Anwender von Ecofill-Geräten in Kombination mit Classic-Autoklaven bemerken häufig, dass beim Öffnen der Autoklavtür nur sehr wenig Kondensat austritt und die sterilisierte Beladung trockener ist. Die Ecofill Dry-Variante baut auf dieser Fähigkeit zur Erzielung trockenerer Beladungen auf und ermöglicht die Trocknung von verpackten Artikeln, die im Gesundheitswesen häufig zum Einsatz kommen, wie beispielsweise verpackte OP-Sets, autoklavierbare Peel-Packs und Sterilisationsbeutel. Nach Abschluss des Sterilisationsprozesses zirkuliert gefilterte Heißluft in der Autoklavenkammer und sorgt dafür, dass die Beladung trocken ist, bevor die Autoklaventür geöffnet wird. Da chirurgische Sets, Peel-Packs und Sterilisationsbeutel im trockenen Zustand eine höhere Resistenz gegen Mikroorganismen aufweisen, ist es für die Aufrechterhaltung der Sterilität der in den Sets enthaltenen Gegenstände von großem Vorteil, deren Trockenheit sicherzustellen, bevor die im Autoklaven geschaffene sterile Umgebung geöffnet wird.
Vergleich der Autoklaven Classic, Ecofill und Ecofill Dry
Die folgende Tabelle veranschaulicht die Unterschiede zwischen den drei Varianten der AMB-Tischautoklaven-Serie mit Frontbeladung. Der AMA-Kompakt-Autoklav mit Toplader ist sowohl als Classic- als auch als Ecofill-Variante erhältlich, jedoch nicht als Ecofill Dry.
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Klassisch | Ecofill | Ecofill Dry | |
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Kompatible Beladungsarten
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Instrumente
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Glaswaren
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Flüssigkeiten
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Nährmedien
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Einfacher Abfall und Restmüll
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Komplexe Abfälle und Entsorgung*
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Verpackte chirurgische Sets
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Verpackte Instrumente
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Peel-Packs und Sterilisationsbeutel
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Materialien der Sicherheitsstufe 3 (CL3)*
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Materialien der Biosicherheitsstufe 3 (BSL3)*
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| Komfort- und Effizienzmerkmale | ||||
| Keine Wasseranschlüsse erforderlich | ●
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Nur Haushaltsstrom erforderlich
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| Einfache Bedienung über Touchscreen | ●
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| Einfaches Befüllen mit Wasser |
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| 93 % weniger Wasserbefüllung erforderlich |
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| Keine Abwasserentsorgung |
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| Energiesparfunktionen | ||||
| Minimiertes Warmwasservolumen | ●
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| Maximierte Wassererwärmungsgeschwindigkeit | ●
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| Energiesparprogrammierung im Steuerungscomputer |
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| Wasserrecycling |
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| Wärmerückgewinnung |
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* mit zusätzlichen optionalen Erweiterungen
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