Wir blicken 45 Jahre zurück, um die Fortschritte in der Technologie von Sterilisatorsteuerungssystemen zu beleuchten.
In den 1970er Jahren war Astell Scientific, damals noch unter dem Namen Astell Hearson bekannt, ein Hersteller von Laborgeräten und -ausrüstung unterschiedlichster Art. Autoklaven sind jedoch in der über 130-jährigen Geschichte des Unternehmens stets ein Vorzeigeprodukt geblieben. Auch wenn Dampf schon immer die zuverlässigste Sterilisationsmethode war, hat sich die dafür verfügbare Technologie im Laufe der Jahre weiterentwickelt – wie dieser Auszug aus dem Astell Hearson-Produktkatalog von 1972 deutlich zeigt.
Das unten abgebildete Bedienfeld des Autoklaven zeigt, wie lediglich einfache Schalter und Drehregler zur Einrichtung und Überwachung eines Sterilisationszyklus verwendet wurden. Ausgestattet mit einem Thermoregler zur Temperatureinstellung, einem Drehregler für die automatische Zeiteinstellung, einem Manometer sowie einigen Kippschaltern und Statusleuchten bot das Gerät kaum Möglichkeiten zur Manipulationssicherung, Statusüberwachung oder Fehlererkennung, und die Bediener mussten alle für die Nachverfolgbarkeit erforderlichen Prozessdaten manuell protokollieren.
Vergleichen Sie dies mit der heutigen Zeit und unserem fortschrittlichen Touchscreen-Controller (siehe Abbildung unten) – der serienmäßig in allen neuen Astell-Autoklaven mit Front- und Toplader verbaut ist. Anwender profitieren von Verbesserungen bei der Zyklusleistung und -überwachung sowie einer Vielzahl nützlicher Funktionen, die vor 45 Jahren einfach noch nicht verfügbar waren. Das Farbdisplay und das symbolgesteuerte Menü sind leicht verständlich und bieten eine übersichtliche Auswahl an Zyklen, was das Risiko von Einstellungsfehlern verringert und gleichzeitig den aktuellen Autoklavstatus sowie Warnmeldungen anzeigt, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern. Es ist möglich, im Speicher der Steuerung gespeicherte Sterilisationszyklen zu erstellen, anzupassen und zu bearbeiten, um sicherzustellen, dass der Autoklav spezifische Anforderungen von Anwendern oder Beladungen erfüllen kann. Bereiche der Benutzeroberfläche können passwortgeschützt werden, um verschiedene Sicherheitsstufen und Bedienungskontrollen hinzuzufügen. Schließlich verfügt die Touchscreen-Steuerung über eine Datenarchivierungsfunktion, mit der Details von bis zu 5.000 Zyklen gespeichert werden können. Diese sind über einen integrierten Drucker (falls vorhanden) oder über den externen USB-Anschluss mit einem USB-Stick leicht abrufbar und bieten somit vollständige Rückverfolgbarkeit, was in heutigen Labors eine wesentliche Anforderung ist.
Weitere Informationen zum Touchscreen-Controller von Astell Scientific finden Sie hier.
