Was ist eine „flüssige Ladung“?
Flüssigkeits- oder Flüssigkeitsladungen bestehen in der Regel aus Lösungen oder Chemikalien, die im Laborumfeld verwendet werden, z. B. einem Wachstumsmedium, können aber auch jede andere nicht-feste Substanz sein, die sterilisiert werden muss. Ein Wachstumsmedium oder Kulturmedium ist eine feste, flüssige oder halbflüssige Substanz, die dazu dient, das Wachstum von Mikroorganismen oder Zellen unter Testbedingungen zu unterstützen. Für die Kultivierung verschiedener Zelltypen werden unterschiedliche Medien verwendet. Zur Sterilisation der Medien vor der Verwendung wird ein Autoklav eingesetzt. Obwohl viele Medien eine Sterilisation bei 121 °C für 15 Minuten erfordern, können für bestimmte Medien andere Sterilisationstemperaturen und -zeiten erforderlich sein; daher muss jeder für die Sterilisation von Medien verwendete Autoklav in der Lage sein, bei verschiedenen Temperaturen zu sterilisieren.
Flüssigkeitsabfälle
Flüssigkeitsabfälle bestehen zwangsläufig aus Abfallflüssigkeiten, die vor der Entsorgung sterilisiert werden müssen. Typische Flüssigkeitsabfälle können aus gebrauchten oder nicht mehr benötigten Medien wie Nährbouillon, Reagenzien, flüssigen Proben, Reinigungslösungen, biologischen Abfällen usw. bestehen.
Versiegelte Flüssigkeiten
Manche Flüssigkeitschargen müssen möglicherweise in speziellen versiegelten Behältern sterilisiert werden. Eine Entlüftung (oder „Freesteaming“) reicht normalerweise aus, um Luft zu entfernen, und ein verlängertes Freesteaming sollte nicht erforderlich sein. Wie bei der Medienzubereitung ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit entscheidend für die Qualität des Endprodukts, und oft werden Temperaturen von über 121 °C verwendet, um den Sterilisationsprozess zu beschleunigen. Die Abkühlzeit sollte so kurz wie möglich sein.