Abbildung 1: Wesentliche Komponenten
eines Autoklaven für poröse Chargen
Dieses Diagramm zeigt die wichtigsten Komponenten eines Autoklaven für poröse Beladungen, wie beispielsweise eine Vakuumpumpe, einen Kammermantel und einen Dampferzeuger, die für den Betrieb unerlässlich sind.
Dieses Beispiel zeigt einen Astell AMA -Autoklav mit Top-Loading. Es sind auch Modelle mit Front-Loading erhältlich.
- Steuercomputer
- Kammer
- Kammermantel
- Vakuumpumpe
- Dampferzeuger
- Ablauf
Abbildung 2: Stufe 1 –
Beladen des Autoklaven
Dieses Diagramm veranschaulicht den Vorgang des Beladens einer Autoklavenkammer. Die Gegenstände werden mit ausreichendem Abstand platziert, um sicherzustellen, dass der Dampf für eine ordnungsgemäße Sterilisation ungehindert zirkulieren kann.
Nach dem Beladen wird die Kammertür sicher geschlossen und verriegelt. Der Dampferzeuger des Autoklaven füllt sich automatisch nach, wenn der Wasserstand zu niedrig ist, um einen ordnungsgemäßen Ablauf des Sterilisationszyklus zu gewährleisten.
- Verpackte Gegenstände werden in die Kammer geladen
- Der Dampferzeuger füllt sich mit Wasser, wenn der Wasserstand niedrig ist
Diagramm 3: Stufe 2 –
Vorvakuumieren der Kammer
Dieses Diagramm zeigt den Vorvakuumierungsprozess in einem Autoklav. Eine Vakuumpumpe saugt Luft aus der Kammer ab und senkt so den Druck. In den Gegenständen eingeschlossene Luft dehnt sich unter dem niedrigen Druck aus, wodurch sie leichter entweichen kann.
- Die Luft wird durch die Vakuumpumpe aus der Kammer abgesaugt
Abbildung 4: Stufe 3 –
Schwankung des Kammerdrucks
Dieses Diagramm veranschaulicht den Prozess der Druckschwankung in einer Autoklavenkammer. Dampf strömt in die Kammer, erhöht den Druck und komprimiert Lufttaschen. Die Vakuumpumpe senkt dann den Druck und verdrängt die eingeschlossene Luft. Dieser Zyklus wird wiederholt, bis die gesamte Luft entfernt ist.
- Der Druck in der Kammer wird durch den Dampferzeuger erhöht
- Der Druck in der Kammer wird durch die Vakuumpumpe verringert
Diagramm 5: Stufe 4 –
Sterilisation
Dieses Diagramm zeigt den Sterilisationsprozess in einem Autoklav. Dampf füllt die Kammer, wodurch Druck und Temperatur steigen. Die Gegenstände werden sterilisiert, wenn sie für eine festgelegte Dauer Dampf bei 121 °C ausgesetzt werden.
Der Dampferzeuger erzeugt kontinuierlich Dampf und presst diesen in den begrenzten Raum der Kammer. Dadurch steigen Druck und Temperatur, da mehr Energie benötigt wird, um Wasser in Dampf umzuwandeln.
Wenn der Dampf eine Temperatur von über 121 °C erreicht, beginnt die Sterilisation. Die Gegenstände müssen für die erforderliche Zeit in dieser Umgebung verbleiben.
Abbildung 6: Stufe 5 –
Trocknen
Dampf füllt den Kammermantel und hält die Kammer heiß, ohne Feuchtigkeit hinzuzufügen. Die Luftfeuchtigkeit wird durch die Vakuumpumpe abgesaugt, um die Beladung zu trocknen.
Nach der Sterilisation wird das Dampfventil zur Kammer geschlossen, und ein Ventil zum Kammermantel wird geöffnet.
Mit sinkendem Druck sinkt die Temperatur, bei der Wasser verdampft, was den Trocknungsprozess beschleunigt.
- Das Ventil vom Dampferzeuger zur Kammer wird geschlossen und das zur Kammerummantelung wird geöffnet
Abbildung 7: Stufe 6 –
Abkühlung
Die Kammer kühlt ab, der Druck normalisiert sich, und die sterilen Gegenstände werden zur Entnahme vorbereitet.
Die Abkühlung kann beschleunigt werden, indem der Kammermantel mit kaltem Wasser gefüllt wird. Verbleibende Feuchtigkeit kondensiert und wird abgeleitet.
Sobald Temperatur und Druck denen der Außenumgebung entsprechen, kann die Tür sicher geöffnet werden.
- Ventile vom Dampferzeuger sind geschlossen
- Das Ventil zwischen Wasserversorgung und Kammermantel wird geöffnet
- Das Ventil öffnet sich, um das Wasser aus der Kammer abzulassen
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Mit über 140 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Autoklaven kennt sich Astell bestens mit der Dampfsterilisation aus. Entdecken Sie Experteneinblicke, Anleitungen und technisches Wissen im Astell-Artikelarchiv.