Seit mehr als 140 Jahren unterstützt Astell Unternehmen dabei, eine effektive Dampfsterilisation zu erreichen. In dieser Zeit haben wir mit Unternehmen zusammengearbeitet, bei denen die Wahl des Autoklaven sowohl vom täglichen Testvolumen als auch von der Sterilisationstheorie bestimmt wird. Dieser Artikel stützt sich auf eine reale Installation in einer Molkerei sowie auf umfassendere Erfahrungen im Bereich der Qualitätskontrolle in der Lebensmittelherstellung, um aufzuzeigen, warum Kapazität, Durchsatz und zuverlässiger Betrieb in mikrobiologischen Labors mit hohem Durchsatz von entscheidender Bedeutung sind.
Warum die Qualitätskontrolle in der Milchwirtschaft von der Mikrobiologie abhängt
Milch hat sich zum Zweck der Lebenserhaltung entwickelt, und darin ist sie sehr gut. Sie ist nicht nur eine hervorragende Nahrungsquelle für junge Säugetiere, sondern auch für Mikroorganismen. Deshalb verdirbt sie schnell, wird zu Käse und Joghurt, und deshalb müssen Molkereien sie genau beproben und untersuchen.
In einer anonymisierten Anlage entschied sich ein großer Molkereibetrieb für einen Autoklav mit quadratischem Querschnitt und einer größeren Kapazität von 216 Litern. Die konkrete Testroutine wird hier nicht genannt, doch der Grund für die Wahl dieser Größenordnung ist leicht nachvollziehbar: Die Lebensmittelproduktion in großem Maßstab erzeugt einen entsprechenden hohen Arbeitsaufwand im Labor.
Der Durchsatz bestimmt die Kammergröße
Ein Molkereiunternehmen, das angelieferte Milch, Zwischenproben und Fertigerzeugnisse untersucht, benötigt Medien, Glasgeschirr und Probenbehälter in großer Menge. Zudem muss kontaminiertes Material in ähnlichem Tempo unschädlich gemacht werden. Während ein kleineres Qualitätskontrolllabor vielleicht nur einige Chargen pro Tag bewältigen kann, kann ein stark ausgelastetes Molkereilabor den Autoklav schnell zum Engpass machen, wenn die Kammer zu klein dimensioniert ist.
In diesem Zusammenhang ist eine größere Kammer kein Luxus. Sie ist eine Möglichkeit, das Prüfprogramm am Laufen zu halten und zu verhindern, dass der Autoklav die Chargenfreigabe verlangsamt.
Typische Chargen in der Qualitätskontrolle von Molkereien
In einer Qualitätskontrollumgebung der Milchwirtschaft unterstützt der Autoklav in der Regel drei Arbeitsabläufe: die Vorbereitung von Nährmedien und Agar für die Bestimmung der Gesamtkeimzahl, von Coliformen und Verderbindikatoren; die Sterilisation von Glasgeräten und Probengefäßen, die den ganzen Tag über den Testzyklus durchlaufen; sowie die Dekontamination von verbrauchten Kulturen und positiven Proben vor der Entsorgung.
Eine typische Vorgehensweise könnte darin bestehen, dass vorbereitete Nährmedien in belüfteten Flaschen im Flüssigkeitszyklus 15 Minuten lang bei 121 °C sterilisiert werden, während kontaminierte Platten und Kulturen vor dem Verlassen des Labors einem separaten Entsorgungszyklus durchlaufen.
Was dies für Lebensmittelhersteller bedeutet
An Standorten mit hohem Durchsatz sind Kapazität und Zuverlässigkeit entscheidend. Die Kammer muss groß genug sein, um das Testaufkommen zu bewältigen, und das Gerät muss robust genug sein, um routinemäßig zu laufen, ohne zum Engpass bei der Qualitätsfreigabe zu werden. In der Lebensmittelqualitätskontrolle mag der Autoklav zwar im Hintergrund stehen, doch er trägt dazu bei, jedes Fertigprodukt zu schützen, das den Standort verlässt.
Wie Astell helfen kann
Bei dieser Art von Anwendung kann Astell großvolumigen Lebensmittelherstellern dabei helfen, die Kammerkapazität, die Zyklusleistung und die Installationsbedingungen entsprechend dem Prüfvolumen und nicht anhand eines durchschnittlichen Tages zu spezifizieren. Wenn Sie ähnliche Anforderungen an die Qualitätskontrolle in der Milch- oder Lebensmittelproduktion haben oder weitere Fragen zum Thema Autoklaven haben, wenden Sie sich bitte an Astell, um diese zu besprechen. Mit Hunderten von verfügbaren Autoklaven, hochgradig anpassbaren Ausführungen, vielseitigen Installationsmöglichkeiten und einem kompetenten Team aus hauseigenen Servicetechnikern verfügt Astell über die Fachkompetenz und Erfahrung, um Ihnen bei der Lösung Ihrer Herausforderungen im Bereich der Dampfsterilisation zu helfen. Kontaktieren Sie Astell noch heute unter Info@Astell.com.